Robert Bläsing, Abgeordneter der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft und Mitglied im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss Elbphilharmonie, zur aktuellen Diskussion:
“Offenbar ist Hochtief nur zur Wiederaufnahme der Bauarbeiten an der umstrittenen Dachkonstruktion der Elbphilharmonie bereit, weil das auslaufende Ultimatum der Stadt ansonsten empfindliche Folgen für den Baukonzern haben könnte. Ansonsten will man wieder mit den Architekten reden, mit der REGE offenbar nach wie vor nicht und von einer grundsätzlichen Übereinkunft in Sachen Fertigstellung scheint man immer noch weit entfernt. Stattdessen werden jetzt Schiedsgerichte akzeptiert.
Die vorab groß angekündigte ‚Einigung‘ scheint also de facto so tragfähig, wie die umstrittene Dachkonstruktion. Das Spielchen der Schuldzuweisungen dürfte weiter gehen.
Für Kultursenatorin und Senat, die sich offenbar schon als große Problemlöser darzustellen versuchten, bleibt in Sachen Elbphilharmonie weiter viel Arbeit zu erledigen – genau wie für den Untersuchungsausschuss.”





